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Seit Jahren liefern sich die beiden Moderiesen H&M und Zara ein enges Kopf-an-Kopf Rennen um die Gunst der Konsumenten. Beide Modemarken sind mit ihren Filialen nahezu flächendeckend in Europa vertreten. Bei Betrachtung der Anzahl an Geschäften ist H&M deutlicher Gewinner: mit 2.991 Filialen hat der schwedische Bekleidungseinzelhändler mehr als doppelt so viele stationäre Verkaufsstellen in Europa wie Zara. Der spanische Bekleidungseinzelhändler zählt zwar „nur“ 1.219 Geschäfte, ist dafür wiederum aber in deutlich mehr europäischen Ländern vertreten. Zara hat seine Pforten in mittlerweile 45 Ländern geöffnet, während der Schwede in 34 Ländern anzutreffen ist. Allerdings ist Zara in acht Ländern mit nur jeweils einem Geschäft vertreten. H&M deckt seine Länder hingegen mit deutlich mehr Filialen pro Land ab. Die größten Märkte von H&M sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Zara ist am häufigsten im Heimatland Spanien, Frankreich und Italien aufzufinden. Zara’s Filialen haben in Spanien größere Verkaufsflächen als in den restlichen europäischen Ländern. Und ausgerechnet diese Standorte werden reduziert. Waren es 2013 noch 332 Standorte in Spanien, so sind es 2017 nur mehr 306.

Sowohl H&M als auch Zara werden von den Konsumenten als Billiglabel gesehen. Abgesehen davon verfolgen die beiden Modekonzerne aber durchaus unterschiedliche Strategien. H&M legt viel Wert auf klassische Werbekampagnen und hat sich mit der Zeit auch mit nachhaltiger Kleidung aus recycelten Stoffen und Bio-Baumwolle einen Namen gemacht. Zu H&M gehören weitere Vertriebslinien wie COS, & Other Stories und Monki. Zara setzt hingegen deutlich weniger auf klassische Werbung und besticht vor allem mit verkürzten Produktionswegen, mit denen die Warenpalette rasch gewechselt und so schneller auf Kundenbedürfnisse reagiert werden kann. Auch Zara besitzt weitere namhafte Vertriebslinien, wie beispielsweise Pull&Bear, Bershka und Massimo Dutti.

Beide Unternehmen konnten 2017 ein Umsatzplus verbuchen. Zara erwirtschaftete einen Nettoumsatz von insgesamt 25,3 Milliarden Euro, was ein Umsatzplus von 8,6% bedeutet, und konnte den Gewinn erneut kräftig steigern. Auch H&M konnte Umsatzzuwächse generieren, allerdings fallen diese von Jahr zu Jahr geringer aus. Auch der Gewinn ist weniger als in den Jahren zuvor. Während das Unternehmen von 2014 auf 2015 noch +19,41% Wachstum für sich verbuchen konnte, waren es von 2016 auf 2017 nur mehr +4,13%. 2017 erwirtschaftete der Konzern einen Nettoumsatz von 18,9 Milliarden Euro.

H&M hat international mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen: Einerseits konnte das Unternehmen laut eigenen Angaben das Sortiment nicht rasch genug auf das geänderte Käuferverhalten anpassen, weshalb Ware in den Regalen liegen blieb und sich Kundenschwund bemerkbar machte. Ein weiteres wesentliches Thema ist, dass das Filialnetz des Unternehmens in einigen Ländern bereits so stark ausgeweitet ist, dass es seine stationäre Wachstumsgrenze erreicht hat und es sich mit jeder zusätzlichen Neueröffnung bereits selbst Konkurrenz macht. Als Reaktion darauf will H&M heuer noch 170 Filialen europaweit schließen. Weitere Filialen werden optimiert, umgebaut und angepasst, während Neueröffnungen seltener werden. Den Fokus legt der Konzern nach eigenen Angaben ab sofort vermehrt auf den Ausbau des Onlinegeschäfts.

Daten über den Bekleidungshandel, Marktgrößen, Vertriebslinien, Kennzahlen der Marktteilnehmer, Onlineshops und Standorte.

Das Datenangebot reicht von Quadratmeterumsätzen pro Marktteilnehmer über Prognosen zur Marktgröße, der Quantifizierung der Vertriebskanäle, bis zu Geokoordinaten von über 5.000 Bekleidungsgeschäften.

Überblick über die Wirtschaftsentwicklung, die Einwohnerstruktur, Tourismus, Handelsstruktur, Kaufkraft und Konsumausgaben.

Das Datenangebot reicht von langfristigen Bevölkerungsprognosen, über detaillierte Daten zum Onlineumsatz, Prognosen zur absoluten Kaufkraft, bis zu Verkaufsflächendichten und Shoppingcenter-Struktur.

Daten zur Struktur und räumlichen Verteilung der Einwohner und Touristen, des Einkaufsverhaltens der regionalen Kaufkraft und regionalen Marktpotenziale.

Das Datenangebot umfasst beispielsweise die Prognose der Konsumausgaben nach Warengruppen, die spezifische Entwicklung der Onlineanteile, das regionale Wohlstandsniveau, regionale demographische Entwicklung, Käuferstruktur etc.

Einschätzungen und Kommentare aus dem aktuellen Datenbestand, Darstellung von Trends, europäische Vergleiche und Management Summaries.

Die Auswertungen reichen von regionalen Marktführern über regionale Verkaufsflächendichten bis zu Vergleichen der Quadratmeterproduktivitäten nach Ländern und Unternehmen und der monatlichen Umsatzentwicklung des Bekleidungshandels.

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Die Dienstleistung reicht von der Erstellung von Standortkarten, der Berechnung spezifischer Marktpotenziale entsprechend dem Sortiment des Kunden bis zu Teilmarktrecherchen.

News

Fakten

5.831

Bekleidungsgeschäfte in Österreich 2017

804
€/Jahr

Ausgaben für Bekleidung pro Einwohner 2017

1,7

nominelle Steigerung des Gesamtmarktes 2017

123

expandierende Vertriebslinien im Bekleidungshandel 2017

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